Samstag, 18. Oktober 2014

Anleitung: Hunde-Kauseil selber machen











Dieses Mal gibt es eine Anleitung für ein Kauseil, das sich bestens für Zieh- und Zerrspiele mit dem Hund eignet.


Was Ihr braucht:
  • 8 Paracordschnüre, jeweils 1,80 m lang
  • Schere
  • Feuerzeug

Vorbereitung:

Das Spielzeug besteht aus geflochtenen Seilen und davon benötigt Ihr 4 Stück.
D.h. pro Seil braucht Ihr zwei (1,80 m lange) Schnüre, die Ihr doppelt nehmt. Mit den nun vier Schnüren flechtet Ihr das Seil, das Prinzip ist das gleiche, wie bei der Hundeleine , aber dieses Mal lasst Ihr am Anfang noch einmal etwa 10-15 cm aus (das werden später die Fransen) und macht einen Knoten.
Hier noch einmal der Auszug aus diesem Post:

















Wenn Ihr fertig seid, solltet Ihr 4 Seile haben, die je nach Farbe so aussehen:





















Schritt 1:

Macht jetzt einen Knoten in alle 4 Seile.





















Schritt 2:

Jetzt könnt Ihr die Seile nach dem gleichen Schema wie zuvor flechten. Dieses Mal geht es allerdings etwas schwerer.





















Schritt 3:

Macht dann auf die andere Seite des Kauseils ebenfalls einen Knoten in alle 4 Seile, lasst aber wieder etwas Seil für die Fransen übrig.




















Auf beiden Seiten könnt Ihr jetzt die Fransen auf die gleiche Länge zurückschneiden.


Abschluss:

Schmort zum Schluss noch jedes Paracordende mit dem Feuerzeug an, damit die Schnüre nicht ausfransen können.











Und fertig ist Euer Kauseil! ;)
Ich finde, dass es auch sehr schön aussieht, wenn man die Seile jeweils in einer anderen Farbe macht und nicht wie hier komplett durchsprenkelt. Probiert es einfach mal aus!
Ich wünsche Euch und Eurem Hund wie immer ganz viel Spaß!


Und wie kommt das Spielzeug bei unseren vierbeinigen Familienmitgliedern an?




Kimo findet es auf jeden Fall super ;)



Weitere Anleitungen gibt es unter dem Label "Bastelanleitungen", dort zeige ich Euch zum Beispiel, wie man eine Paracord-Fledermaus für Halloween bastelt. ;)


Dienstag, 14. Oktober 2014

Ausflugstipp: Halloween im Tiergarten Nürnberg

Zwergmanguste vor dem Naturkundehaus





















Am 31.10.14 lädt der Tiergarten Nürnberg zur Kürbissafari ein. 
Im ganzen Zoo sind in den Tiergehegen Kürbise versteckt, auf denen sich ein Buchstabe aus Lebensmittelfarbe befindet. Wer alle entdeckt, kann daraus ein Lösungswort bilden und sich am Eingangsbereich, eine kleine Überraschung abholen.
Eine wirklich tolle Idee, die gerade den Kindern großen Spaß machen dürfte.
Außerdem hat im Naturkundehaus, vor kurzem das Bionicum eröffnet. In der Ausstellung wird sehr anschaulich erklärt, wie Technik sich an der Natur orientiert. Der Besucher hat hier die Möglichkeit selbst zu experimentieren und an verschiedenen Stationen mitzumachen.

Seepferdchen
Steppenzebra

Frosch im Manatihaus

Dienstag, 7. Oktober 2014

Let`s draw: Katze





















Das Thema des heutigen Let`s draw ist das Zeichnen eines Katzengesichts.

Mit zwei Kreisen lege ich die Größe des Kopfes und die Position der Schnauze fest. Die Grundform für die Ohren sind zwei Dreiecke. Um die Augen später auf eine Höhe zu bekommen mache ich dafür eine Hilfslinie.








Das Gesicht der Katze besteht eigentlich fast ausschließlich aus weichen, runden Formen.













Damit der Kopf nicht einfach so in der Luft hängt zeichne ich noch mit ein paar Linien den Hals und einen Teil des Körpers.












Für Schulter und Oberarm füge ich noch jeweils eine Ellipse hinzu.













Jetzt kommen noch einmal zwei Ellipsen für die Unterarme hinzu, ebenso wie zwei Kreise für die Pfoten.











Für die Zehen mache ich kleinere Kreise. Eine Katze besitzt an jeder Vorderpfote vier Zehen und etwas weiter hinten eine Art "Daumen".













Jetzt wo das Grundgerüst fertig ist, können die Hilfslinien weg.












Dann beginne ich dem Gesicht erste Details hinzu zufügen, indem ich Augen und Schnauze dunkel umrunde.










Mit sehr kleinen Strichen deute ich das Fell an, meine Striche verlaufen dazu auch immer in Fellrichtung.










Ab dem Hals werden die Striche länger. Außerdem habe ich noch die Zehenballen und Krallen hinzugezeichnet.












Ich hoffe ich konnte Euch das Grundprinzip etwas näher bringen und wünsche Euch viel Spaß beim Nachzeichnen! ;)



Ausflugstipp: Faszination Pferd

Auch im Herbst gibt es wieder spannende Events rund ums Thema Tiere. Mein Tipp für alle Pferdeliebhaber:

Faszination Pferd

Die Messe läuft in Nürnberg parallel zur Consumenta vom 28.10.14 bis zum 02.10.14 in der Halle 11 und bietet alles was das Pferdefreundeherz begehrt. Natürlich gibt es neben Unmengen an Pferde- und Reiterbedarf auch viele Infos und Dienstleistungen (Reiterferien etc.). Außerdem erwartet Euch ein vielseitiges Showprogramm: vom Springreiten über Dressur bis hin zu Stuntshows ist alles mit dabei.

Weitere Informationen zur Messe und zum Kartenvorverkauf findet Ihr hier:

www.faszination-pferd.de/home.html

Montag, 6. Oktober 2014

Tiere sinnvoll beschäftigen: der "Game Bone"

Dieses Mal stelle ich ein Beschäftigungsspiel von Trixie vor, das aus zwei einzelnen Spielen besteht, die man getrennt aber durchaus auch bei anderen Herstellern bekommen kann.

Der sog. "Game Bone" besteht einmal aus dem Spiel "Solitär" und aus dem etwas anspruchsvollerem "Chess".

Solitär:




















Diese Seite hat sechs Vertiefungen, die mit Futter gefüllt werden können. Anschließend werden die Abdeckungen darauf gesteckt. Der Hund muss nun mit Hilfe seiner Nase, das Futter aufspüren und die Adeckungen umwerfen, um an seine Belohnung zu gelangen. Interessant wird es vor allem dann, wenn man nicht alle Vertiefungen füllt und dem Hund beibringt, nur die Abdeckungen der gefüllten Vertiefungen zu entfernen, die anderen jedoch stehen zu lassen. Vom Prinzip her ist dieses Spiel sehr einfach und kann auch problemlos von Hunden gelöst werden, die noch keine Erfahrung mit dieser Art der geistigen Beschäftigung gemacht haben. 


Chess:




















Dreht man das Spiel um, findet man auf der anderen Seite das Spiel "Chess". Es besitzt ebenfalls sechs Vertiefungen für Futter, allerdings liegen diese in länglichen Rillen vor, die durch das Verschieben von vier Plättchen in verschiedenen Kombinationen abgedeckt werden. Außerdem können auch hier, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, wieder die Abdeckungen des ersten Spiels eingebaut werden. Auf diese Weiße blockieren sie die Platten, sodass der Hund diese zuerst entfernen muss, um zum Ziel zu kommen. Dieses Spiel ist schon deutlich anspruchsvoller, aber durchaus zu bewältigen und je mehr der Hund knobeln muss, umso besser ist schließlich auch die Beschäftigung.


Beide Spiele in Aktion:

Zu Vorführungszwecken habe ich bei beiden Spielen alle Vertiefungen gefüllt.

 

Allgemeines und Kosten: 

Ich habe speziell dieses Spiel schon bei verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Preisen finden können. Preislich liegt es etwa zwischen 25 € und 30 €, also etwas teurer, aber dafür enthält es zwei Spiele und ist aus sehr robustem Material, dem es auch nichts ausmacht, wenn der Hund einmal versucht mit brachialer Gewalt an das Futter zu kommen. Beide Spiele kann man aber auch wesentlich günstiger einzeln kaufen. Je nach Hersteller gibt es aber auch große Unterschiede was das Material betrifft.
Weiterhin gibt es diese Spiele auch mit ähnlichem Aufbau für Katzen.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Anleitung: Paracord-Fledermaus




























Paracord ist sehr vielseitig einsetzbar und wird nicht nur für Leinen und Halsbänder verwendet. Es eignet sich auch gut um Dekorationen verschiedenster Art zu basteln. Heute gibt es eine Anleitung für eine Fledermaus, die für die bald anstehenden Halloweenparties ein echter Hingucker ist.

Was Ihr braucht:
  • 7 Paracordschnüre
  • 1 Styroporkugel, Durchmesser ca. 35 mm
  • 1 Kugel, Durchmesser ca. 25 mm (hier: Moosgummikugel)
  • Draht
  • Federn
  • 2 Wackelaugen (hier: 6 mm)
  • Feuerzeug
  • Flüssigkleber
  • Schere
  • Pinzette
  • Haarnadeln
 



















Der Kopf:

Da es meist keine so kleinen Styroporkugeln zu Kaufen gibt, habe ich mich für eine Moosgummikugel entschieden, sie bekommt man problemlos im Bastelladen. Nehmt die kleine Kugel und umwickelt sie 5 Mal mit dem Paracord (die erste Schnur zähle ich nicht mit!). Lasst aber am Anfang noch etwa 20 cm aus, damit Ihr später noch die Ohren formen könnt.
Befestigt dann alles mit einer Haarnadel.




 

Nehmt nun die vom oberen Bild ausgehende, rechte Schnur und legt sie quer über die anderen Schnüre. Umwickelt jetzt die Kugel erneut 5 Mal. Befestigt anschließend wieder Alles mit einer Haarnadel.











Macht jetzt erneut mit der Schnur weiter, mit der Ihr den letzten Schritt abgeschlossen habt und fädelt sie unter allen 5 Schnüren Eurer ersten Umwicklung durch. Legt sie danach über die 5 Schnüre Eurer 2. Umwicklung und erneut unter die der 1. Umwicklung, etc., bis Ihr die Kugel 5 Mal umrundet habt. 
Damit Eure Kugel so aussieht, wie auf dem Bild, müsst Ihr noch Bahn für Bahn nachziehen, bis alle Schnüre schön straff sind.
Für die Kugeln könnt Ihr auch meine Anleitung für das Hundespielzeug hernehmen, da man bei den schwarzen Schnüren immer nicht so viel erkennen kann. Dort ist der Vorgang auch noch einmal etwas ausführlicher erklärt.









Die Ohren:

An Eurer Kugel sollten jetzt ein etwa 20 cm langes und ein deutlich längeres Stück Schnur hängen. Wenn Ihr mit den Schnüren nicht auf einer Höhe (siehe vorheriges Bild) herausgekommen sein, fädelt die längere Schnur so unter denen der Kugel hindurch, dass es an der richtigen Stelle ist. Nehmt für die Ohren jeweil jede Schnur doppelt, wodurch eine Lasche entsteht. Macht anschließend einen Knoten unten an der Kugel.




Mit der Größe der Lasche bestimmt Ihr die Größe der Ohren.













Legt die kürzere Schnur (hier: rechts) über die Kugel zum anderen Ohr, fädelt sie unter den 5 Querschnüren durch, schneidet sie ab und schmort sie mit dem Feuerzeug an.
Die längere Schnur (hier: links) braucht Ihr noch für die Nase. Zieht sie dazu nach unten durch und kommt vor den zwei letzten Reihen mittig heraus.







Macht dann einen Diamantknoten für die Nase. Wie das mit nur einer Schnur geht folgt unten mit einem helleren Paracordseil, da man das dann besser erkennen kann.

Achtet darauf, dass der Knoten direkt an der Kugel ansetzt.










Diamantknoten:




















Fertigstellung des Kopfes:

Die übrige Schnur an der Nase könnt Ihr abschneiden und anschmoren, sie bildet die Schnauze. Klebt abschließend noch die Wackelaugen auf und fertig ist Euer Fledermauskopf!













Der Fledermauskörper:

Verfahrt mit der Styroporkugel so wie mit der Kugel für den  Kopf, umwickelt sie aber stattdessen jeweils 8 Mal. Lasst auch am Anfang wieder Schnur übrig, denn daraus entstehen später die Flügel.







Die Flügel:

Schneidet die beiden Paracordschnüre dort ab, wo Eure Flügel enden sollen (bei mir ca. 15 cm) und zieht das weiße Innenleben der Schnur so weit heraus, wie möglich und schneidet es ab.


Schiebt nun den Draht durch die hohle Schnur bis Ihr an die Kugel stoßt. Dann könnt Ihr den Draht abknipsen und das Ende der Schnur verschmoren, damit der Draht nicht wieder herausrutscht.

Jetzt ist die Schnur beliebig verformbar. Gebt mit ihr die Außenlinie des Flügels vor, indem Ihr sie einmal abknickt. Verfahrt auf der anderen Seite genauso. Drückt die Drahtenden noch etwas in die Styroporkugel, damit sie besser halten.







Weiter geht es mit einem kurzen Stück Paracord. Entfernt auch hier wieder die weißen Innenschnüre, fädelt den Draht ein (lasst oben aber noch ca. 1,5 cm herausschauen) und verschmort eines der Enden. Um das Schnurstück mit dem Flügel zuverbinden, stecht an der Biegungung Eurer vorherigen Schnur mit dem Draht ein, knickt diesen um und lasst ihn dem Verlauf der anderen Schnur folgen. Verschmort abschließend die noch lose Schnur an der Gelenkstelle (passt auf, dass Ihr dabei die andere Schnur nicht beschädigt!).

Verfahrt nun mit drei weiteren Schnüren nach dem gleichen Prinzip. Korrigiert die Form Eurer Flügel noch einmal nach Belieben nach.






Die Verbindung zwischen Kopf und Körper:

Nehmt dann ein etwa 30 cm langes Stück Schnur zur Hand und fädelt es am hintern Teil des Kopfes durch (Notfalls mit Pinzette). Die Schnur sollte auf beiden Seiten gleich lang sein.








Die beiden Schnurenden werden dann durch den Körper der Fledermaus gefädelt, beginnend am Flügelansatz.










Herauskommen solltet Ihr dann auf der gegenüberliegenden Seite. Zieht die beiden Schnüre so fest an, dass der Kopf nicht mehr herunterhängt, aber auch nicht so straff, dass der Kopf an den Flügeln anliegt.










Der Schwanz:

Knotet für den Schwanz die beiden Schnüre zusammen (damit der Kopf nicht mit der Zeit nach vorne rutscht) und führt auch hier gegebenen Falls wieder Draht ein. Verschmort dann die beiden Enden.







Der Abschluss:

Und damit habt Ihr es auch schon geschafft! Meine Fledermaus hat noch einen flauschigen Kragen aus schwarzen Federn bekommen. Den Faden zum Aufhängen habe ich angebracht, indem ich mit einer Nähnadel eine der Schnüre am Rücken durchstochen habe.










Viel Spaß beim Nachbasteln ;)