Samstag, 8. April 2017

Die Vogelvolieren auf Okutala

Wie bereits angekündigt möchte ich Euch die tierischen Bewohner Okutalas gerne vorstellen ;)
Heute beginne ich mit den Vögeln.
Die Vogelhaltung ist ein Hobby des Lodgebesitzers, es handelt sich in diesem Fall also nicht um gerettete Tiere. In zwei kleinen und einer großen Voliere leben unzählige exotische Vögel, vom Ara bis zum Kakadu. Die große Voliere enthält sogar einen Ententeich.
 
Unsere Aufgabe war natürlich in erster Linie das Füttern. Los ging`s direkt nach dem Frühstück, ab in den Kühlraum und erst mal einen Eimer mit Obst und Gemüse abholen. Das ganze musste natürlich noch in mundgerechte Häppchen geschnitten werden. Außerdem mussten verschiedene Körner, Nüsse und Samen abgemessen werden und in die Futterboxen gepackt werden. Dann ging`s mit einer großen Kiste los zu den Volieren, wo man bereits sehnsüchtig erwartet wurde.
Neben Füttern gehört selbstverständlich auch das Reinigen der Volieren mit zur Tierpflege. Bei der großen Voliere waren wir dann zu viert immer gut zwei Stunden mit schrubben, kehren und putzen beschäftigt und ganz nebenbei hatten wir dabei öfters mal einen neugierigen Ara auf der Schulter sitzen ;).
Außerdem stand auch einmal die Reinigung des Ententeichs an. Da hieß es dann erst mal komplett Wasser ablassen, natürlich unter wütendem Protest der Enten ;) und dann mussten die abgesetzten Algen vom Boden geschrubbt werden, also nichts für Leute, die Angst haben sich die Finger schmutzig zu machen...
 
Eine weitere Aufgabe war das Regelmäßige Reinigen der Wasserbecken rund um die Lodge für die Wildvögel und das Befüllen von Vogelhäuschen und Zuckerwassertränken (für Nektartrinkende Vögel). Jetzt aber genug gelabert ;) hier sind "ein paar" Bilder für Euch:
 
Ara







 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Amazone

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Brautente

Ententeich


Kolbenente

Mandarinente


weiße Mandarinente

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Halsbandsittich

 
Pfau




 
Gelbseitensittich

 
Kakadu




 
Rebhuhn

Stanleysittich

Taube

 

Freitag, 7. April 2017

Farmhouse, Lodge und die Umgebung von Okutala

Nach einer sehr ausführlichen Einführung lernten wir natürlich auch das Gelände um die Lodge, die Guides und die Tiere kennen. Heute nehme ich euch mit auf einen kleinen Rundgang.

Die Lodge

Das kleine Deck vor dem Speisraum

Das große Deck mit Pool und Lapa-Area, mit Blick auf eines der Wasserlöcher

Gästezimmer


























 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die eigentliche Lodge umfasste ein großes Gebäude mit Küche und Speiseraum, zwei Decks zum Sitzen mit Blick auf ein Wasserloch, einen Poolbereich (nur für Gäste) und mehrere Gästezimmer drumherum, natürlich immer erhöht und mit guter Aussicht auf die Savanne. Auf dem neu gebauten großen Deck befand sich eine Feuerstelle/Grill (Lapa) wo jeden Samstag ein Braai (die afrikanische Art zu grillen) stattfand. Auf Okutala wird für den eigen Bedarf gejagt, dementsprechend gab es meistens Wildfleisch, hauptsächlich Oryx, da die wundershönen Antilopen hier extrem Häufig vorkommen. Namibia ist ein "Fleischland", Fleisch steht hier beim Essen im Vordergrund, Vegetarier haben es hier nicht immer einfach.

Prep.-Room

Prep.-Room


Futterplan


























 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Etwas versteckter und für die Gäste (offiziell) nicht zugänglich, ist die Futterküche/Prep.-Room (manche Gäste sind trotzdem einfach reinspaziert... super wenn da grad ein halbes Zebra rumliegt 😒😁). Auf dem Foto ist alles etwas chaotisch, da auf Okutala gerade Baustelle war und die Bauarbeiter da ständig rein und raus sind und ihr ganzes Werkzeug da hatten (und jede Menge Kabelsalat).
Im Prep.-Room hing auch der komplexe Futterplan für uns aus, da wir uns das natürlich trotz zweistündiger (!) Besprechung nicht alles auf einmal merken konnten. Was das Füttern auf Okutala angeht: die Tiere in den Gehegen werden natürlich regelmäßig gefüttert, aber es gibt ja noch die ausgewilderten Tiere. Das verläuft nach dem Restaurantprinzip, wer zur Fütterungszeit da ist, bekommt was und wer das verpasst, hat Pech gehabt. In der Regenzeit finden die Tiere genug in der Wildnis, gerade aber in der Trockenzeit sind sie teilweise auf die Fütterungen angewiesen, da das Gras fast vollständig verschwindet.
Zu diesen Kandidaten gehörten die Nashörner, Giraffen und Mangusten.
 
 
Das Farmhouse
 
 
Farmhouse

Lapa

Pool und Volleyballfeld

Sitzbereich hinter dem Gebäude mit Sicht auf ein Wasserloch

Essbereich

Aufenthaltsraum
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Farmhouse, etwa zehn Minuten Fahrzeit von der Lodge entfernt, waren die Volontäre untergebracht. Volontäre werden hier übrigens X-plorer genannt.
Zum Farmhouse gehörte natürlich auch eine große Lapa-Area, ein Pool mit Volleyballfeld und Trampolin und jede Menge Sitzgelegenheiten. Und das ganze mitten im Busch, ohne Zaun, neben einem Wasserloch... also Wildnis hautnah, sei es die Herde Antilopen, die zum Trinken kommt oder die Vogelspinne, die im Essbereich sitzt ;)
 
 
Wildtiere rund um die Gebäude
 
Wir kamen am Ende der Trockenzeit an, das bedeutete, gerade in den ersten beiden Wochen noch sehr starke Regenfälle und somit Wasser im Überfluss. Die Savanne war grün und dicht bewachsen, Tiersichtungen wurden dadurch erschwert. Außerdem waren die Tiere nicht auf die Wasserlöcher angewiesen, sie fanden genug in Tümpeln und Pfützen und hielten sich weit versprengt, fernab der Lodge im Busch auf. Trotzdem begegneten wir immer wieder einer Oryxherde, jeder Menge Springböcken und Buntböcken.

Rotschnabeltokos

 
Buntböcke mit Nachwuchs am Wasserloch bei der Lodge

Springböcke zwischen Farmhouse und Lodge


Waffenkibitz - fotografiert aus dem versteckten Unterstand bei der Lodge

Buntböcke und Springböcke

Webervogelnester neben dem kleinen Deck
 
 
 

Donnerstag, 6. April 2017

Okutala

Nach einer weiteren Übernachtung in Windhoek, machten wir uns (mittlerweile mit weiteren Volontären zusammen) auf den langen Weg nach Okutala (406 km).
 
Okutala ist eine private Lodge unterhalb des Etosha Nationalparks, ziemlich genau in der Mitte zwischen Otjiwarongo und Okaukuejo. Das Gelände setzt sich aus vier ehemaligen Jagdlodgen zusammen und umfasst 24000 Hektar.
Wer wie ich da ein bisschen Mühe hat, sich die Größe dieser Fläche vorzustellen, ich versuche es mal so zu beschreiben: die Lanschaft dort ist sehr flach, es gibt nur wenige Hügel. Wenn man sich auf einen dieser Hügel stellt, hat man rundum freie Sicht bis zum Horizont und das alles war Teil von Okutala.


Savanne bis zum Horizont - Blick auf das Okutala Gelände



























Die Lodge ist aber keine reine Gästelodge, man hat sich hier darauf spezialisiert verletzte oder verwaiste Wildtiere aufzunehmen, aufzupeppeln und wenn möglich wieder auszuwildern. Trotzdem bleiben viele der Tiere in der Nähe der Lodgegebäude, wodurch man die Savannenbewohner hautnah erleben kann.



Okutala Lodge von einem Aussichtspunkt aus


























In den folgenden Posts möchte ich euch die tierischen Bewohner, die verschiedenen Bereiche der Lodge und meine Arbeit dort etwas genauer vorstellen ;)



Dienstag, 4. April 2017

Der erste Tag in Namibia

Hallo zusammen ;)

Nach 9 1/2 Std. Flug sind wir endlich in Namibia gelandet und wurden gleich von einem schönen Sonnenaufgang begrüßt.












Dann ging's weiter mit dem üblichen nervigen Einreiseprozedere und dann waren wir eigentlich auch schon im Taxi auf dem Weg zu unserer ersten Unterkunft.
Während wir darauf gewartet haben, dass unser Zimmer bezugsbereit ist wurden wir von den Hotelhunden Olive und Mokka genauer in Augenschein genommen, aber da wir nichts essbares hatten, waren wir relativ schnell uninteressant 😂

Mokka



















Olive
Auf der Fahrt zur Unterkunft haben wir übrigens schon die ersten Paviane und Eland Antilopen gesehen 😉 Und auch während wir gewartet haben waren wir umringt von Eidechsen, Mäusen und Vögeln, es gab immer was zu gucken 😄

Dann endlich im Zimmer haben wir erst mal ein bisschen Schlaf nachgeholt und dann ging's auch schon bei 30℃ auf Entdeckunstour in Windhoek 😉












Christuskirche




















Die Kirche steht übrigens auf einem Kreisverkehr












National Museum



















Tintenpalast












Und am Abend haben wir unser erstes Oryx Fillet probiert, das war definitiv eins der besten Fillets, die ich jemals gegessen habe 😁

Und dazu gab's einen durstlöschenden Rock Shanty 😉

Die Fotos sind übrigens alle mit dem Handy aufgenommen, da ich im Moment keinen Zugang zu einem Computer habe. Natürlich habe ich auch Fotos mit der richtigen Kamera gemacht, aber die muss ich nachtragen, so bald ich einen PC finde 😉

Noch ganz liebe Grüße aus Windhoek!


Montag, 3. April 2017

All my bags are packed...

So, es ist so weit, in ein paar Stunden sitze ich im Flugzeug nach Namibia ;)
 
Also hier noch mal ein kleiner Abschiedspost aus Deutschland...
 
In den letzten Tagen hat sich natürlich auch noch ein bisschen was getan:
Direkt nach dem Winterurlaub in Österreich ging`s zum Arzt für die letzte Impfung (Tollwut) und dann habe ich noch die letzten Sachen zusammengekauft, die noch gefehlt haben, aber ich hatte ja zum Glück noch fast alles von Südafrika da ;)
 
Und jetzt sitz ich hier und überlege, was ich vergessen habe :`) wie das halt immer so ist, bevor man wegfliegt ;)
 
Ich möchte mich hier noch einmal bei allen für die guten Wünsche bedanken und vielleicht schreibe ich ja schon bald aus Namibia, vorausgesetzt ich finde eine funktionierende Internetverbindung :D
 
Natürlich nehme ich Euch auf die komplette Reise mit, nur dauert es vielleicht ein paar Tage bis ich posten kann... aber es wird wie beim letzten Mal alles nachgetragen ;)
 
Also, ich bin dann mal weg ;) Morgen um 5:00 Uhr bin ich dann schon in Windhoek

Sonntag, 12. März 2017

Schneeaction mit Kimo

Kimo in seinem Element ;)
































Hallo ;)

Liebe Grüße aus Österreich :D
Bevor es in die Wüste nach Namibia geht, machen wir erst mal einen Abstecher ins Gebirge, da ich nach Sankt Gallenkirch auf einen Geburtstag eingeladen bin. Und das lässt sich ja super mit ein bisschen Urlaub verbinden.
Heute gab`s erst mal richtig Schneeaction ;) Denn ich habe mir ja gewünscht mit Kimo noch einmal Schneeschuh-wandern zu gehen, bevor er zu alt dafür wird (er ist ja schon 12).
Und der alte Herr ist so richtig aufgeblüht dabei ;) Die nächsten Tage geht's noch ein paar Mal hoch auf die Berge und Kimo kommt natürlich mit! Es hat so Spaß gemacht, ihm beim Herumtollen im Schnee zu zuschauen :D
 



Snowdog ;)