Samstag, 7. Juni 2014

Anleitung: Hundehalsband selber machen

















Nach der Anleitung für die Hundeleine, gibt es heute passend dazu eine kleine Anleitung für ein Halsband. Viel Spaß beim Nachbasteln!


Was Ihr braucht:
  • 3 Paracordseile (Parachutecord), Länge je nach Halsumfang des Hundes (siehe Vorbereitung)
  • 1 Metallring
  • 1 Verschluss
  • Feuerzeug





























Vorbereitung:

Nehmt den Verschluss und knotet die drei Schnüre an der einen Seite so fest, wie auf dem Bild (Bitte nicht vom Metallring auf dem Bild irritieren lassen, stellt Euch einfach vor es wäre der Verschluss ;)). 
Die mittlere Schnur (3) und 4)) könnt ihr einfach doppelt nehmen, die beiden äußeren Schnüre knotet Ihr so fest, dass 2) und 5) die Länge des Halsumfangs Eures Hundes haben (lasst die Schnur aber noch etwas länger für den Knoten am Ende), 1) und 6) müssen (genau wie 3) und 4)) ein ganzes Stück länger sein (ich habe die dreifache Länge des Halsumfangs genommen, hatte aber sehr viel Schnur am Ende übrig, aber lieber zu lang, als zu kurz).









Schritt 1:










Jetzt teilt Ihr die Schnüre in zwei Hälften und macht auf beiden Seiten immer genau das Gleiche, nur eben spiegelverkehrt.



Schritt 2:








Noch einmal das gleiche Spielchen, nur dass Ihr jetzt von der anderen Seite aus anfangt. Überkreuzt am Ende die beiden Schnüre in der Mitte noch einmal.



Schritt 3:













Wiederholt das ganze solange, bis Ihr in etwa 3/4 des Halsbands fertig habt.



Schritt 4:




















Jetzt könnt Ihr den Metallring einfügen, an dem Ihr später die Leine befestigen könnt. Der Ring sollte also sehr stabil sein! Für dieses Halsband habe ich einen ovalen Ring gewählt, habe aber die Erfahrung gemacht, dass runde Ringe sich besser eignen, da sich der ovale Ring auf die schmale Seite dreht, wenn der Hund an der Leine zieht. Der Grund, warum ich den Ring nicht gegenüber des Verschlusses einfüge ist, dass der stärkste Druck bei Zug gegenüber des Rings wirkt. Wenn man also dort den Verschluss hat, wird dieser eventuell zu stark belastet und kann kaputt gehen. Außerdem würde in diesem Fall der Verschluss dem Hund direkt auf den Kehlkopf drücken! Ich schreibe das nur noch einmal so ausdrücklich hin, weil mir das in vielen anderen Tutorials schon aufgefallen ist.



Fertigstellung:

Nach Einfügen des Rings flechtet Ihr einfach ganz normal weiter, wie bisher. Überprüft am Ende noch einmal die Länge Eures Halsbandes, indem Ihr es dem Hund um den Hals legt, es sollte nicht zu locker sein, aber auch noch ein paar Fingerbreiten Platz dazwischen haben, schließlich soll der Hund ja nicht erwürgt werden. Wenn die Länge passt, fädelt Ihr die Schnüre durch die zweite Seite des Verschlusses und verknotet jeweils zwei davon miteinander. Entscheidet selbst, ob Ihr den Knoten auf der Innen- oder der Außenseite macht, achtet aber darauf, wenn Ihr ihn innen macht, dass der Knoten keinen Druck auf den Hals des Hundes ausübt. Schneidet die Schnüre hinter dem Knoten ab und beginnt die Enden mit dem Feuerzeug anzuschmoren. Vorsicht das Paracord wird sehr heiß! Wenn die Enden zum Knoten heruntergebrannt sind, pustet die Flamme aus und drückt das noch weiche Paracord mit dem Feuerzeug oder etwas ähnlichem platt. Wartet bis alles abgekühlt und ausgehärtet ist und dann könnt Ihr es auch schon Eurem Hund anlegen ;)


Donnerstag, 5. Juni 2014

Himalaya - Die Heimat des Schnees

Die Menschen besiedeln mittlerweile fast alle Klimazonen und haben gelernt unter extremen Bedingungen zu leben. Einige Gebiete unserer Erde sind dennoch so lebensfeindlich, dass es für uns unmöglich ist, dort auf Dauer zu leben. 
Einer dieser Orte ist das Himalayagebirge, das mit dem Mount Everest (8848 m) den höchsten Berg beinhaltet. Himalaya ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt "Heimat des Schnees". Die Menschen leben dort bis zu einer Höhe von ca. 4300 m, da in höheren Gebieten der Anbau von Nahrungsmitteln nicht mehr ausreichend, bzw. gar nicht mehr betrieben werden kann. 
Umso erstaunlicher ist es, dass Tiere sich noch viel höher vorgewagt haben und dort erfolgreich überleben können. Sie haben sich im Laufe der Zeit perfekt an die extremen Lebensräume angepasst. Doch wer wagt sich am weitesten hinauf?


Bis zu 4000 m: Kleiner Panda

Der Kleine Panda bevorzugt Bambuswälder und überschreitet deshalb die Baumgrenze nicht. Die Katzenbären sind dämmerungs- und nachtaktiv und leben einzelgängerisch.
Haupnahrungsquelle ist Bambus, aber auch Insekten, Beeren, Wurzeln und andere Kleintiere stehen auf dem Speiseplan. Eigentlich ist der Verdauungstrakt des Katzenbärs gar nicht für den nährstoffarmen Bambus ausgelegt, deshalb müssen sie zum einen eine sehr große Menge davon zu sich nehmen, zum anderen aber auch sehr lange Ruhepausen zum Verdauen einlegen, da der Vorgang sie viel Energie kostet.
Die Kleinen Pandas sind außerordentlich gute Kletterer und halten sich meist auf moos- und flechtenbewachsenen Bäumen auf, dadurch sind sie mit ihrem rötlichen Fell bestens getarnt. Tagsüber kann man sie lang ausgestreckt in Astgabeln liegen sehen.
Die Tiere gelten, aufgrund von Lebensraumverlust und Bewilderung wegen des Fells, als gefährdet.





Bis zu 4500 m: Takin

Takine sind aufgrund ihrer stämmigen kurzen Beine und den breiten Hufen äußerst trittsicher. Das dichte, zottige Fell ist mit öligem Hautfett bedeckt und schützt sie so vor dem feuchtkalten Klima. Takine sind sehr gesellig und leben in Gruppen von bis zu 30 Tieren.
Sie fressen, was der Lebensraum in diesen Höhen noch zu bieten hat: Gräser, Kräuter, Blätter und Knospen; im Winter müssen die Takine notgedrungen auch mit Zweigen und Nadelblättern auskommen. Um an ihre Nahrung, sowie wichtige Salz- und Mineralquellen zu kommen bewegen sich die Takine entlang ihrer bereits festgetretenen Pfade.

Die Hauptbedrohung für diese Tiere stellt hauptsächlich die Bejagung durch den Menschen dar.






























Bis zu 6000 m: Schneeleopard

Der Schneeleopard ernährt sich von Huftieren, wie zum Beispiel dem Blauschaf und verschiedenen Nagetieren des Hochgebirges. Im Winter zieht er seiner Beute in tiefer gelegene Gebiete hinterher.
Das dicke Fell schützt die Katze vor eisigen Temperaturen von bis zu -40 °C und sorgt für eine perfekte Tarnung auf dem felsigen Untergrund.
Darüber hinaus besitzen Schneeleoparden eine außergewöhnliche Sprungkraft und können bis zu 16 m weit springen.
Sie leben einzelgängerisch und bewegen sich in Revieren von 20 bis 40 km², bei kleinen Beutetierpopulationen können die Streifgebiete auch erheblich größer ausfallen.
Auch für den Schneeleoparden ist das Wildern die größte Bedrohung.











Bis zu 7800 m: Bartgeier

Die bis zu 7 kg schweren  Bartgeier ernähren sich von Aas und Kleintieren, sowie von Knochen, wobei sie diese, bis zu einer Länge von 30 cm, im Ganzen herunterschlucken können. Um an das Knochenmark zu gelangen, lassen die Greifvögel diese aus der Luft auf Felsen fallen.
Als Aasfresser sind sie auch auf andere Raubtiere, wie z.B. Schneeleoparden und Wölfe angewiesen.
Sie bevorzugen den Lebensraum oberhalb der Baumgrenze aufgrund der großen Höhenunterschiede, steilen Felswände und der guten Thermik. Außerdem können sie in den unzugänglichen Felsspalten ungestört brüten.
Der Bartgeier wurde Gebietsweise bereits ausgerottet, vor allem, da man früher glaubte er würde Lämmer und kleine Kinder töten. Mittlerweile gibt es diverse Wiederansiedlungsmaßnahmen dennoch ist der Bartgeier sehr selten geworden und leidet, durch das immer weitere Vorderingen der Menschen in seinen Lebensraum, immer stärker an Nahrungsknappheit.




Diese vier einzigartigen Tierarten sind natürlich nicht die einzigen Überlebenskünstler im Himalayagebirge, aber sie haben, wie leider viele andere Tiere auch, eines gemeinsam: ihre Bestände nehmen immer weiter ab, da der Mensch in ihren Lebensraum vordringt. Manche dieser Tiere sind uns nur durch Zucht- und Wiederansiedlungsmaßnahmen erhalten geblieben und es wäre schade, wenn sie ganz verschwinden würden. Ich kann nur hoffen, dass sich mehr Leute für den Schutz unseres Planeten einsetzten und sei es nur, indem sie andere Leute auf die Probleme aufmerksam machen, weil die öffentliche Aufmerksamkeit der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Ich hoffe auch, dass die Menschheit den wahren Schatz unserer Erde erkennt, bevor es zu spät ist! Denn kein Geld und keine noch so kostbaren Rohstoffe können eine ausgestorbene Tierart zurückholen und nichts auf dieser Welt könnte die entstandene Lücke füllen, da jedes Lebewesen nun einmal einzigartig und unersetzbar ist.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Fotos: Schmetterlinge

Heute möchte ich Euch ein paar meiner Fotos vorstellen, die ganz besonders viel Geduld erfordert haben. Ich habe mich gestern im Manatihaus des Tiergarten Nürnbergs bei tropischem Klima auf die Lauer gelegt und diese Schmetterlinge mit meiner Kamera eingefangen.






























Diese Bilder sind schon etwas älter, passen aber auch gut dazu ;)





















Montag, 2. Juni 2014

Ausflugstipp: BELLO - Die Hundemesse

Am 14. & 15. Juni 2014 findet zum vierten Mal die Hundemesse BELLO in der Vestlandhalle Recklinghausen statt. 

Eintritt für Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen ist frei, eine Tageskarte für Erwachsene kostet 5 €. Wer seinen eigenen Hund mitnehmen möchte muss noch zusätzlich 1,50 € zahlen und an der Kasse den gültigen Impfpass vorlegen.

Aur der BELLO dreht sich alles um den besten Freund des Menschen, von den neuesten Hundeoutfits über Futter bis hin zum  Hundesport und dem Thema Tiergesundheit und Tierschutz ist alles mit dabei. Die Besucher haben die Möglichkeit sich über die verschiedensten Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Außerdem gibt es auf der Aktionsfläche ein reichhaltiges Showprogramm, wo Mensch und Hund ihr können im Agility, Tricktraining und vielem mehr unter Beweis stellen. 
Eine weitere Aktion ist die Wahl zum schönsten Hund im Vest.

Bilder und weitere Informationen gibt es unter: 


Freitag, 30. Mai 2014

Let`s draw: Großer Tümmler


Da ich ja auch ganz viel zeichne, gibt es heute mal eine Anleitung, wie man einen Delfin malen kann ;) Da es mein erstes Let`s draw auf dieser Seite ist, hole ich erst noch ein wenig aus und gebe ein paar Tipps zu Technik und Basics. Die folgenden Tipps sind meine persönliche Erfahrung, wie ich am Besten arbeiten kann, so etwas variiert von Person zu Person und jeder muss da seinen eigenen Weg finden, seht das also bitte nicht so, dass man es so machen muss! Es sind eben einfach nur Ratschläge, wenn Ihr eine bessere Vorgehensweiße gefunden habt, ist das super. Dieses Delfinbild ist spontan um 03:00 Uhr morgens entstanden und definitiv keines meiner Meisterwerke ;) (ich entschuldige mich auch schon mal für die Bildqualität, da mein Scanner noch in einem der unzähligen Umzugskartons steckt...).

Allgemein:
Vorab erst mal kurz was zum Material: ich verwende ganz normales weißes Druckerpapier, einen Druckbleistift (HB; 0,7er Minen) für die Skizze und die Konturen, einen gewöhnlichen Bleistift der Stärke B für das Schattieren von dunklen Bereichen und einen Bleistift der Stärke 3H für die hellen Bereiche. Man kann beim Material natürlich preislich in die Höhe gehen, muss es aber nicht, man kann auch mit ganz simplen Sachen coole Effekte erziehlen. Jeder sollte mit der Zeit natürlich seinen eigenen Stil finden und verwenden, was er oder sie für das Beste hält, aber gerade für den Anfang reichen diese drei Stifte völlig aus. Außerdem braucht Ihr noch einen Radiergummi, der nicht verschmiert und jede Menge Geduld und Spaß am Zeichnen! Macht lieber zwischendurch ein paar Pausen, das ist auf jeden Fall gut fürs Endergebnis, denn ein Bild, bei dem der Zeichner sich regelrecht durchgequält hat, kann ja nichts werden...

Der Arbeitsplatz:
Ich bin so jemand, der eigentlich überall zeichnen kann, egal ob zu Hause oder draußen, generell braucht man eigentlich nur eine stabile Unterlage und ausreichend Licht. Ob Ihr jetzt dabei im stillen Kämmerchen sitzt oder lautstark Musik nebenbei hört, liegt ganz bei Euch, solange Ihr Euch dabei wohlfühlt und konzentrieren könnt. Es spricht natürlich nichts dagegen mit einem Klemmbrett oder ähnlichem draußen zu zeichnen, wer das allerdings in der Öffentlichkeit tut, muss sich der Neugier der Leute bewusst sein und sollte schon ein gewisses Maß an Selbstvertrauen/Vertrauen in seine Fähigkeiten mitbringen. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich mich mit meinen Zeichenunterlagen nach draußen in den Zoo gewagt habe und mir war das am Anfang immer sehr unangenehm, wenn sich Leute hinter mich gestellt und mir über die Schulter geblickt haben. Gerade Kinder sind extrem neugierig, so stand ich zum Beispiel gerade vor einem Gehege und zeichnete, da kam ein kleiner Junge und zog einfach mein Klemmbrett zu sich herunter, um zu schauen, was ich da tue... Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und störe mich gar nicht mehr daran.

Meine Vorgehensweise:
Bevor ich loslege verbringe ich normalerweise viel Zeit damit, die Tiere zu beobachten. Dabei interessiert mich vor allem, wie sie sich bewegen, welche verschiedenen Verhaltensweißen sie zeigen und gegebenenfalls wie sie miteinander interagieren. Ich beschäftige mich sehr viel mit der Anatomie, da es leichter ist ein Tier zu zeichnen, wenn man sein "Grundgerüst" kennt und weiß wie die unterschiedlichen Muskeln zusammenspielen. Da es mir wichtig ist die Tiere nicht einfach nur zu zeichnen, sondern auch etwas über sie zu wissen, lege ich meist kleine Steckbriefe an. Weiter geht es mit der Sammlung von Bildmaterial. Ich versuche möglichst viele Fotos mit möglichst unterschiedlichen Verhaltensweisen des Motivs zu bekommen und fertige erste Skizzen an. Erst wenn ich mit dem Körperbau des Tieres und seinen Bewegungsabläufen vertraut bin zeichne ich sie im Zoo, denn es ist unglaublich schwer einfach so loszulegen, die meisten Tiere sind ständig in Bewegung. Für Zeichenneulinge empfehle ich deshalb unbedingt, mit Fotos anzufangen.

So hier noch ein kleines Bild, damit Ihr wisst wovon ich nacher spreche: 












Viel Spaß beim Nachzeichnen!

Ich beginne hier mit dem Kopf auf der linken Seite meines Blattes, mit dem Druckbleistift. Dazu zeichne ich einen Kreis, da das meiste davon nur eine Hilfslinie ist, drücke ich nicht zu fest auf, damit ich sie nacher wieder wegradieren kann. Anschließend füge ich einen weiteren kleineren Kreis hinzu, welcher nicht ganz in der Mitte des ersten Kreises ist. Das wird später der Schnabel des Delfins. Für die Öffnung des Mauls unterteile ich den kleinen Kreis noch einmal mit einer Linie. Mit zwei weiteren Linien beginne ich die Wölbung des Kopfes anzudeuten.
(Sry etwas verschwommen) Der Delfin, der mir als Vorlage diente, hat eine sehr stark ausgeprägte Gesichtszeichnung, ich radiere zunächst ein Stück der zuletzt geszeichneten Linien weg und lasse sie in einem Bogen zur Seite des Kopfes verlaufen. Außerdem füge ich zwei weitere Linien in der Mitte hinzu. Die Unterteilung des kleinen Kreises erweitere ich mit zwei geschwungenen Linien zum typischen "Lächeln". Für das rechte Auge mache ich einen Kreis, beachtet, dass man das linke Auge aus diesem Blickwinkel nicht vollständig sehen kann, deshalb zeichne ich hier nur eine Ellipse an den Rand des großen Kreises.
Jetzt verlängere ich den vorderen Teil des Delfins nach hinten, arbeite aber immer mit runden Formen.
Die Schwierigkeit an diesem Bild liegt in der sog. optischen Verkürzung. D.h. das, was dem Betrachter näher ist, ist größer und scheint normal proportioniert, das was vom Betrachter aus weiter hinten liegt wird kleiner und scheint zusammengestaucht. Am Anfang wikt das einfach falsch, aber später beim Schattieren wird es dann besser. Ich habe also an dem eben gezeichneten  "Kreis" angesetzt und den Körper des Delfins nach hinten schmal zu laufen lassen. Als kleine Hilfe für den unteren Flipper könnt Ihr zuerst ein Dreieck zeichnen. Beide Flipper setzen an der Linie des vorherigen "Kreises" an. Die Finne ist aus dieser Perspektive kaum zu sehen, da der Delfin uns den Bauch zu dreht, deshalb deute ich sie hier nur mit einem kleinen "Hubbel" an. Für die Fluke kann man zunächst eine Hilfslinie ziehen und dann den Rest ausarbeiten.

Das war eigentlich auch schon die ganze Skizze und es kann mit dem Schattieren losgehen. Vorher radiere ich allerdings noch alle Hilfslinien weg. Die Stifte die zum Schattieren verwendet werden sollten nicht zu spitz sein.
Ich fange wieder beim Kopf an und verbreitere die zuvor gezeichneten Linien mit dem B Bleistift. Die Augen fülle ich mit dem gleichen Stift, lasse aber im rechten Auge einen kleinen Bereich frei, da der Lichtreflex das Auge lebendiger wirken lässt. Außerdem umkreise ich die Augen, um die Augenlider anzudeuten.
Ich zeichne einen noch kleineren Kreis in den kleinen Kreis (die gestrichelte Linie ist der ursprüngliche Kreis) und lasse die Gesichtszeichnung des Delfins am ursprünglichen Kreis vorbeilaufen. Zusätzlich ziehe ich die hinteren Teile der Mundwinkel nach und verbreitere sie ein klein wenig.
 Ich springe weiter zum unteren Flipper. Dessen linke Seite umrunde ich zuerst dunkel, genauso wie die rechte Seite, allerdings lasse ich dort den mittleren Teil aus. im linken untern Teil lasse ich das dunkle grau nach innen hin heller werden.
 Mit dem H3 Bleistift fülle ich vorsichtig den gesamten Flipper aus. Dann zeichne ich mit dem B Bleistift die Schatten ein.
 Nach dem gleichen Prinzip verfahre ich auch beim oberen Flipper. Zur Spitze hin werde ich immer dunkler.
Nun zeichne ich weitere Details ein.
Der untere Teil der Fluke wird komplett dunkel, beim oberen Teil gibt es wieder einen Graustufenverlauf.

Am Kopf zeichne ich weitere Schatten ein (B Bleistift), drücke allerdings nicht zu fest auf und arbeite mit kreisenden Bewegungen.


 So mittlerweile habe ich eine Pause eingelegt und am Tag weitergezeichnet ;) deswegen auch ein helleres Bild...
Ich habe begonnen den Rücken zu schattieren (B) und dabei immer die Linien von oben nach unten gezogen. Die Unterseite des Delfins wird etwas dunkler als die Schattierungen am Rücken.
Mit dem H3 Stift mache ich die Übergänge zwischen den weißen und den schattierten Flächen etwas weicher.
Was man hier leider nur sehr schlecht sehen kann: ich habe einen Großteil des Bauches mit dem H3 Bleistift ausgefüllt und dabei leicht geschwungene Striche verwendet.
Jetzt verdunkle ich nur noch einige Stellen am Bauch mit dem B Bleistift und ziehe die Linien am Kopf noch einmal nach. Mit einem Radiergummi setzte ich Highlights, also besonders helle Stellen. Kleiner Tipp: das Auge wird immer von den dunklen Stellen angezogen, so könnt Ihr den Blick des Betrachters gezielt lenken. Wollt Ihr also die meiste Aufmerksamkeit auf den Kopf ziehen, könnt ihr dort ruhig noch etwas dunkler schattieren.






Und schon habt Ihr`s geschafft! Ein Delfin, der seinen Betrachter neugierig im Vorbeischwimmen mustert. Wenn Ihr mit Eurem Bild zufrieden seid, fehlt nur noch Eure Signatur, es soll schließlich jeder wissen, dass das Bild von Euch ist ;). Und wenn es nicht ganz so geworden ist wie Ihr es Euch vorgestellt habt, macht Euch nichts draus, Zeichnen braucht viel Übung und Geduld, hört einfach nicht auf an Euch zu arbeiten.

Ich hoffe das Let`s draw hat Euch gefallen! Wollt Ihr Anleitungen für bestimmte Tiere? Soll ich mehr/weniger Schritte machen?